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ZUM DRITTEN MAL MICHELIN-STERN FÜR DAS OX & KLEE!

16.11.2017

Liebe Freunde, 

vorgestern erfuhr ich, dass das Restaurant Ox & Klee zum dritten Mal in Folge einen Michelin-Stern erhalten hat. 

Dieser Tag vorgestern war ein ganz besonderer für mich. Ein Jahr Kranhaus und zum dritten Mal den Michelinstern erkocht. Wahnsinn. Natürlich ist dies wieder ein toller Erfolg für das Ox & Klee und das ganze Unternehmen welches doch im letzen Jahr so sehr gewachsen ist.
Ich muss zugeben, dass ich erst jetzt merke wie viel Arbeit es doch gekostet hat das ganze Unternehmen auf diese Stufe zu bringen. Ich merke wie oft sich auch mein Tätigkeitsfeld im letzten Jahr verschoben hat.

​Z​unächst als Konstrukteur der ganzen Inneneinrichtung und der ganzen Infrastruktur des Ox & Klee im Kranhaus. Hunderte Überlegungen: Wo kommt der Herd hin? Wie groß die Toiletten? Wo muss der Abfluss hin? Und warum kommen da so viele Kabel aus der Decke? Es war auch für mich wieder etwas neues dieses Mammut Projekt zu stemmen. Und auch hier gab es wieder diese wichtigen Leute, die an die Sache geglaubt haben. Als Beispiel sei Richard May genannt, der Architekt der ganzen Unternehmung. Hunderte Stunden an Planung gingen ins Land. Hunderte Stunden, in denen wir überlegten: Welche Stühle? Welche Farbe? Wie soll die Beleuchtung aussehen?
Oder auch Tobias Dilger, der auch mit mir zusammen unser Kochbuch Zehn4Zehn mitveröffentlicht hat. Er entwarf mit Bravour ein neues Design für das Logo des Ox & Klee und verhalf Ihm zu neuem​ ​Glanz.

Außerdem stand ich vor der Herausforderung, sozusagen „nebenbei“ das alte Restaurant auf der Richard Wagner Straße parallel laufen zu lassen. Ich fuhr ständig von der Küche auf die Baustelle und wieder zurück. Da waren schon ein​ige kräftezehrende Momente dabei, auch für das gesamte Team. Denn es waren die Mitarbeiter vom Ox & Klee die auch richtig mitfieberten​.​ ​D​a war keine Arbeit für sie zu schade. Sie brannten auch dafür​,​ so schnell wie möglich das Ox & Klee zu eröffnen. Da verbrachte auch mal der ein oder andere einen ganzen Tag​ damit,​ 24 Personalspinde zusammen zu schrauben. Für alle gab es diese eine Mission: Das Ox & Klee sollte umziehen und auch pünktlich eröffnen.

Wir hatten schließlich ab August, mitten in der heißesten Umbauphase veröffentlicht, dass wir das neue Restaurant am 13. September öffnen wollten. Das, so die Meinung aller Menschen um uns herum, war mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit nicht zu schaffen. Nur Richard May und ich glaubten ganz fest daran, dass wir es schaffen. Die Bauarbeiten waren sehr kompliziert und kräftezehrend für den Bauunternehmer. Oft arbeiteten 15 Bauarbeiter parallel daran, das fast nicht zu schaffende Ziel eben doch zu erreichen.

Dann kam der Moment, der in keinem Fall eintreten sollte: Wir hatten es nicht geschafft, das neue Ox & Klee am 13. September 2016 zu öffnen. Und ganz nebenbei hatte ich dabei noch etwas im Hinterkopf: Der Michelin konnte laut Chefredakteur nur einen Stern an uns verleihen, wenn

er auch das Restaurant vor dem Redaktionsschluss getestet hatte. Dies wurde mir klar als wir dann am nächsten Tag mit etwa anderthalb Stunden Verspätung das Restaurant öffneten (ein paar der ersten Gäste musste noch warten bis die letzten Arbeiter ihre letzten Werkzeuge usw. aus dem Galeriegeschoss entfernt hatten). Also auch die Zeit lag uns im Nacken.

Der Michelin Tester kam genau am Tag der Eröffnung. Erst schien es noch surreal, das dieser dort allein am Tisch sitzende Mann ein Tester sein sollte. Was wäre gewesen wenn der Tester am Dienstag den 13. reserviert hätte? Er hätte keinen Tisch bekommen und hätte auch das Restaurant nicht testen können. Somit wäre die Wahrscheinlichkeit sehr groß gewesen, dass wir keinen Stern in 2017 tragen würden. Und das nicht wegen unserer Leistung in der Küche, sondern schlichtweg weil wir einen Tag zu spät aufgemacht hätten. Geradezu unvorstellbar, wenn man bedenkt, was für mich, aber auch für alle Menschen in meinem Team daran hängt. Aber nun saß dieser Mann an diesem Abend an diesem Tisch, in der Küche herrschte Panik und Hitze, Schweiß und Tränen flossen – und das alles am ersten Abend. Wir konnten gar nicht sagen, ob wir gut machten, was wir da gerade

taten. Natürlich wusste ich insgeheim, dass wir ein gutes Menü auf die Beine gestellt hatten. Es war lange vorher von mir und meinem Souschef getestet worden. Und die Produkte und die Zubereitung an diesem Tag waren gut, aber eben immer noch mit einem Fragezeichen versehen. Ein erster Abend in einem neuen Restaurant, einer neuen Küche ist immer etwas Besonderes, aber dieser war noch einmal eine Steigerung. Rückblickend möchte ich wirklich sagen: Wir wussten nicht was wir taten.

Letzten Endes kam dieser bis dahin nicht identifizierte „Michelin Inspektor“, wie Ihn der Michelin selbst nennt, zu mir und meiner Frau Felicitas, die wir auf die Gäste unten an der Treppe warteten um uns für ihren Besuch zu bedanken und sie zu verabschieden. Als besagter Mann zu uns kam, drückte er uns direkt eine Visitenkarte mir dem Logo des Michelin in die Hand und sagte: „Vielen Dank“.

„Vielen Dank“. Mehr sagte er nicht. Denn die Inspektoren sind zu großer Verschwiegenheit über die tatsächliche Leistung an einem Abend verpflichtet. Aber so wussten wir: Wir hatten zumindest die Hürde geschafft überhaupt vor Redaktionsschluss getestet zu werden.

Dass es nun nach dieser kräftezehrenden Zeit und unter allen Umständen, die dieser Abend mit sich brachte, dazu gereicht hat, den Stern auch im dritten Jahr zu verteidigen, ist nicht nur unglaublich, sondern erfüllt mich auch mit großem Stolz und Dankbarkeit. Ich danke meinem Team, das mehr als nur seine Arbeit macht, sondern wirklich als Team herausragend funktioniert. Und das sowohl im Ox & Klee, als auch im Bayleaf, der dazugehörigen Restobar im Erdgeschoss. Ich danke allen Gästen, die uns auch am neuen Ort die Treue gehalten haben und allen, die dort neu dazu gekommen sind. Und nicht zuletzt danke ich auch dem Michelin, der mit seiner Reservierung einen Tag nach der eigentlich vorgesehenen Eröffnung nicht nur Fingerspitzengefühl bewiesen hat, sondern auch, dass er absolut gewillt war, das neue Ox & Klee noch vor dem Redaktionsschluss zu testen und in die Bewertung mit aufzunehmen. Das empfinde ich als hohe Anerkennung.

Diese Erfahrungen zeigen, dass es für mich wirklich eine Herzensangelegenheit ist. Ich bin froh und stolz, dass so viele Menschen mich dabei unterstützen und meine und unsere Arbeit honorieren.

Mit herzlichen Grüßen,

Daniel Gottschlich

Silvester 2017/18 Mit dem Ox & Klee ins neue Jahr

30.10.2017

Liebe Gäste,

wir feuen uns Ihnen unser Silvestermenü zu präsentieren.

Nach einem tollen Menü gibt es ab 23.00 Uhr eine Silvesterparty mit DJ in
unserer Restobar Bayleaf.
 
Für Reservierungen kontaktieren Sie uns bitte unter
reservierung@oxundklee.de

Wir freuen uns mit Ihnen ins neue Jahr 2018 zu starten.

Ihr Ox & Klee Team

 

 

alle Neuigkeiten

Bis bald im Ox & Klee!
Ihr Daniel Gottschlich und Team

"Der Genuss und die
Atmosphäre im Ox & Klee
sollen begeistern und
Spaß machen."

Daniel Gottschlich

Tasting Menü

  • 4 Gänge Für 84
  • 5 Gänge Für 99
  • 6 Gänge Für 114
  • 7 Gänge Für 129
  • 8 Gänge Für 144
  • 9 Gänge Für 159

Reser­vierung

OpenTable Reservierung

Geöffnet Dienstag bis Samstag von 18.00 bis 01.00 Uhr
Küche ab 19.00 Uhr (Sonntag und Montag sind Ruhetage)

Unsere Bar Bayleaf öffnet um 18 Uhr hier können Sie gerne bis zu Ihrer Reservierung verweilen und einen Aperitif einnehmen

Informationen zur Reservierung

Bollinger Chef’s Table

Nehmen Sie in privater Atmosphäre abseits des Hauptgastraums direkt neben der Küche Platz!

Ein Erlebnis für eine Gruppe von 8 Leuten, die sehen möchten, wie sich ein Abend in der Ox & Klee-Küche abspielt.

Wir bieten hier ausschließlich unser 9 Gang-Tasting Menü an. Als Willkommensgeschenk haben wir für Sie eine 0,75 l Flasche Bollinger „La Grande Année 2007" zum Aperitif kalt gestellt.

Bei Interesse schreiben Sie uns bitte an reservierung@oxundklee.de